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Modernes Recruiting funktioniert nicht wirklich, oder?

Was macht eigentlich den Recruiter / Vermittler charmant, wenn die Stellen von mehreren Recruiting-Firmen eh nur auf freelancermap gepostet werden? Ein kleiner Gedankenpost, der einfach mal runterschreibt, was mir gerade auf dem Herzen liegt…

Am Ende kommen dann von 5 Firmen jeweils 5 Profile (=25), die man doch wieder selbst nochmal alle auswählen muss? Und dann hab ich das Problem, dass die Profile ja nicht einmal vollständig sind und ich erstmal gar nicht direkten Kontakt herstellen kann zum Kandidaten…

Okay, kann jetzt der Recruiter auch nichts dafür, dass die Firma 5 Recruiter auffordert zu suchen. Das Problem ist eigentlich der ganze Prozess von Anfang bis Ende. Die Firma beauftragt 5 beliebige Recruiter, die sie selbst nicht kennen. Diese suchen dann Kandidaten, die sie auch nicht kennen, anonym über eine riesige Plattform. Dann bekommen sie einen 200 Leads und sollen über CVs rausfinden, wer passt. In den meisten Fällen, ohne dass die Recruiter technisch versiert genug sind zu beurteilen, ob das wirklich zusammenpasst. Und so weiter…

»Ich hatte exakt 2 von über 50 Telefonaten mit Recruitern, die richtig gut waren. Die verstanden haben und sich sicher waren, dass meine Skills und Persönlichkeit zum Kunden passen würden…« — Anselm

Ich schau mir das alles ja schon eine geraume Weile an. Es gibt mehr Plattformen denn je, aber Firmen haben weiterhin Schwierigkeiten, die richtigen und gut passende Menschen für ihre Projekte zu finden.

Und ich als Kandidat habe ja Schwierigkeiten, zu präsentieren, was mich ausmacht. Ein Lebenslauf? Sagt ja nicht viel aus. Das ist irgendwie so die minimal base. Persönlichkeit wird am Telefon, im Videocall oder vor Ort kommunizierbar.

Wir sollten es wieder schaffen, dass persönliche Gespräche dominieren.

Von den Telefonaten mit Recruitern hatte ich exakt 2 von 50+, die richtig gut waren. Soll heißen, wo ich mir sicher war, dass der Recruiter auch seinem Kunden sagen kann, wer ich bin und was mein Profil ausmacht. Ja, das heißt auch sie verstehen technisch ganz genau was gebraucht wird.


Side note, off topic: Ach ja, warum sind eigentlich auf einer Freelancer Plattform überhaupt Angebote erlaubt, die "nur festangestellte Arbeitnehmer" bzw. ANÜ nehmen? Freelance ist Freiberuflich/Selbständig und somit klar definiert.

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